Fr├╝hjahrswanderung mit Hannes am 6.4.2019

 

23 Querbeetler wollten am  6.4.2019 nach lang anhaltender Trockenheit nach sp├Ąrlichen Fr├╝hbl├╝hern suchen und konnten 45 F├╝├če so ÔÇ×beaufsichtigen“, dass keine zu Schaden kamen.

Wir starteten am Senftenberger Keller. Der Wirt kam zuf├Ąllig vor die T├╝r und gab gerne Auskunft, ab wann der Keller ge├Âffnet sei. Es hie├č 14 Uhr, was das Marschtempo sofort anhob – und das bergauf! Der unbelaubte Buchenwald  spendierte uns viel Sonne. Die verwandelte den Reif auf den Wiesen in einen Perlenteppich. Dann hatten wir das erste Todesopfer zu beklagen - ein sch├Âner Feuersalamander lag gepl├Ąttet mitten auf dem Weg.

Der Hinweg f├╝hrte durch Hochstall, ├╝ber das Felsenriff mit Aussicht auf die Dragonerspitzen, hinunter nach Tiefenh├Âchstadt und durch einen B├Ąrlauchwald hinauf zum Amstling. Dieser ist ausgewiesen als Landschaftsschutzgebiet - das Orchideenvorkommen dort verdient mehr. In seinem Trockenrasen waren etwa 20 K├╝chenschellen gerade erst am Aufbl├╝hen – vor einem Jahr zur gleichen Zeit war es mehr als das Doppelte.

Auf dem R├╝ckweg machten wir unter immer noch w├Ąrmender Sonne ein ausgiebiges Picknick anstatt Gasthauseinkehr. Danach ging es unter dem Felsenriff (dem Frankendorfer Klettergarten mit Bergwachth├╝tte) entlang und zur anderen Talseite zu den Sinterterrassen. ├ťber einen bemoosten Hang hat triefendes Bachwasser Kalk abgesetzt. Bei derzeitigen Trockenheit war das Moos dadurch graugr├╝n - bis auf eine Feuchtstelle mit frischem, leuchtend hellgr├╝nem Moos.

Auf dem Weiterweg lag das zweite Todesopfer – der Rest von einem Reh lie├č uns r├Ątseln, ob da etwa ein Wolf zu Gange war. Nach bergab, durch Frankendorf durch und wieder bergauf war es nicht mehr weit zum Senftenberger Keller – dem begehrten Ziel und Ausgangspunkt. Die Sonne war nur zeitweilig leicht getr├╝bt und so konnten wir es dort ├╝ber eine Stunde lang gut aushalten – ein gelungener Abschluss bei Bratwurst und Bier, Kniek├╝chla und Kaffee.

Tourdaten: mindestens 17 km und 460 Anstiegsmeter

  Bericht und Organisation: Hannes,  Bilder Klaus und Hannes

 

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