Naturexkursion in der Rh├Ân mit Susanne im Juni

 

Biosph├Ąrenreservat, Bergwiesen und Moore als Lebensraum f├╝r gef├Ąhrdete Pflanzen wie Arnika, Sonnentau, Birkhuhn und Rotmilan, Basaltseen und Blockhalden, der Rh├Ânclub, es gibt viele Anziehungspunkte in der Rh├Ân und das bei gerade 2 Stunden Fahrtzeit ab Erlangen.

Zwei Tage, Ende Juni, verbringen wir, eine kleine Gruppe von Naturinteressierten, in der ÔÇ×Langen Rh├Ân“. Teil des gro├čfl├Ąchigen Biosph├Ąrenreservats, hier soll, in Zonen abgestuft, Schutz und nachhaltiges Wirtschaften in Einklang gebracht werden. 3 Bundesl├Ąnder sind hier mit insgesamt 243.343 ha beteiligt, eine Fl├Ąche so gro├č wie das Saarland bei knapp 219.000 Einwohnern.

Am Samstag eine Wanderung auf den Hochfl├Ąchen der Rh├Ân ├╝ber weite Wiesen. Der erste und einzige Schnitt erfolgt im Juli. Die extensive Nutzung als Heuwiese oder Weide ist Grundlage zum Erhalt dieser schutzw├╝rdigen Bergwiesen.

Violette, pinkfarbene und gelbe Farbtupfer in den fahlen Borstgrasrasen sind Ackerwitwenblume, Pechnelke, Glockenblume, Arnika und Johanniskraut. Wenig Wald steht hier, der hohe Anteil an Offenland geht auf Rodungen im Mittelalter zur├╝ck und hat sich in etwa bis heute erhalten.

ÔÇ×Land der offenen Fernen“, f├╝r uns hei├čt das tolle Fernblicke ├╝ber Wiesen hinweg auf die Wasserkuppe, den h├Âchsten Berg der Rh├Ân mit 950m, auf ehemalige Grenzt├╝rme und weitere Wiesen und Weiden. K├╝hl ist es, 10 Grad, b├Âiger Wind. Der Rh├Ânclub 1876 gegr├╝ndet und damit ein paar Jahre vor dem DAV, empfiehlt anno 18…Lodenanzug, Lodenhut, einen Tiroler Rucksack…..

Am n├Ąchsten Tag nutzen wir eine F├╝hrung durch das ÔÇ×Schwarze Moor“, 70 ha sind hier unter Schutz gestellt, eines der wenigen unber├╝hrten Hochmoore in Mitteleuropa. Torfmoos, Sonnentau wachsen hier auf weiten Fl├Ąchen, Rauschbeere und Heidekrautgew├Ąchse auf trockneren Bereichen. F├╝r wenige Minuten hat es Sonne, dann wieder Wind und Wolken.

Unsere Tour endet mit einem Besuch des Freilichtmuseums in Fladungen, hier sehen wir auch Rh├Ânschafe, Nachz├╝chtungen einer gef├Ąhrdeten Haustierrasse.

Es gibt noch viel zu sehen, die Milseburg mit ihren 835m H├Âhe und dem Steilabfall, die Basalts├Ąulen am Gangolfsberg, das Haus der langen Rh├Ân…Hannes hat ja f├╝r n├Ąchsten Sommer eine lange Wanderung angek├╝ndigt. Es lohnt sich.

Organisation/Fotos (plus Fotos von Karin)  und Bericht:

Susanne Malik, Mitglied bei Querbeet und Naturschutzreferentin

 

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