QB-Wanderung auf der Maininsel-Weininsel

Wein und Main

 

Unter dem Motto „Wein und Main“ trafen sich 17 Querbeetler am 28.9. in Volkach, um von dort zunĂ€chst Richtung Sommerach zu wandern.

Petrus meinte es sehr gut mit uns und bescherte uns wettermĂ€ĂŸig einen wunderschönen Wandertag. Die Äpfel, Zwetschgen und Trauben auf dem Weg leuchteten um die Wette und luden zum Probieren und Naschen ein.

Nach einer guten Stunde erreichten wir Sommerach. Wer diesen Winzerort am Wochenende schon mal erlebt hat, wunderte sich sicher ĂŒber die Ruhe und UrsprĂŒnglichkeit an diesem Werktag.

Von hier erklommen wir die Weininsel Richtung Aussichtsturm, bzw. Kreuzberg.

Beides sind Punkte in der Mitte des „Weininselberges“, die rundum eine tolle Aussicht bieten.

Bewundern konnten wir die weit entfernt liegenden ZĂŒge des Steigerwaldes, das etwas nĂ€her liegende MĂŒnsterschwarzach mit seinen markanten TĂŒrmen und die unmittelbar unter uns liegenden Weinorte Sommerach, Volkach und Nordheim.

Letzterer war unser nĂ€chstes Ziel. Dort kehrten wir ein und stĂ€rkten uns – u.a. mit einem guten Schoppen Wein.

Nach unserer Mittagsrast verließen wir die „Insel“ Richtung Vogelsburg. Über den Main gelangten wir mit der Nordheimer FĂ€hre. Unmittelbar am anderen Ufer liegt Escherndorf, das auch einigen von uns bekannt sein dĂŒrfte.

Die Vogelsburg – unser nĂ€chster Punkt – liegt gegenĂŒber der Weininsel und lĂ€sst sich von der Escherndorfer Seite nur ĂŒber eine ziemlich steile „Himmelsleiter“ erklimmen. Das mit der Himmelsleiter macht Sinn, wenn man weiß, dass die Vogelsburg bis vor einigen Jahren noch von Nonnen betrieben wurde. Da es wie auch in anderen Berufen am Nachwuchs fehlte, ĂŒbernahm das Juliusspital von WĂŒrzburg die Burg und deren Betrieb.

Nach Kaffee, Kuchen etc. ging es nun wieder abwÀrts zu unserem Ausgangspunkt, nÀmlich Volkach.

Auf dem Weg dorthin machten wir unserem Namen alle Ehre und querten einige WeinĂ€cker, um auf den Quittenlehrpfad zu stoßen. Dieser ist in seiner UrsprĂŒnglichkeit und den vielen alten, seltenen QuittenbĂ€umen eine RaritĂ€t in Deutschland. Sehrwahrscheinlich reicht diese Obstanlage weit zurĂŒck.

Auf einer der Infotafeln heißt es, dass verdiente Klosterarbeiter des KarthĂ€userklosters in Astheim schmale LandstĂŒcke auf einer schwer zu bearbeitenden Hanglage geschenkt bekamen, um diese fĂŒr sich zu nutzen. Damals waren Quitten ein sehr beliebtes Obst und wurden hĂ€ufig angepflanzt.

Diese Tradition liegt Jahrhunderte zurĂŒck. Sehrwahrscheinlich hat sich der Obsthain ohne große VerĂ€nderungen bis heute erhalten.

Nach viel Sonne, Wein und guter Laune erreichten wir so gegen 16 Uhr unseren Ausgangsort. Nach einem kurzen Rundgang kehrten wir ein…und zwar ins…. SchoppenhĂ€usle.

Es war bereits dunkel, als wir uns auf den Heimweg machten. Ich glaube, es war ein gelungener Ausflug ins MainfrÀnkische.

 

Die Bilder zu diesem Ausflug stammen alle von Ludger. DafĂŒr möchte ich mich ganz herzlich bedanken!

 

Irmtraud

 

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